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EntstehungVereinslebenUnsere Fähre

Aufgaben des Schifferverein "Fortuna" Postelwitz e.V.

 

 

Traditionelle Spitze Traditionelle Spitze Die Hauptaufgabe des Vereins ist es, die Schifferfastnacht aufrechtzuerhalten und diese nach alter Tradition durchzuführen. Dabei ist es für uns sehr wichtig unsere sogenannte "Spitze", so originalgetreu wie möglich, zu präsentieren. 
Die "Spitze" bilden:
Fleckelmänner, Vorläufer, Wasserbeschützer, Kapitän mit Kapitänsbegleitern, Vermaler,  Weiße mit Vereinsfahne, Matrosenkapitän mit Matrosen, Blumenmädchen und Marketenderinnen. (siehe Schifferfastnacht)
Danach folgen die "Rollen", die jedes Jahr ein neues Thema aufgreifen und den Zuschauern Spaß bereiten.
Zur Schifferfastnacht gehören folgende Veranstaltungen:
Rollenverteilung; Fastnachtsumzug mit  traditionellem Frühschoppen; Kinderfastnacht und das Kränzchen

Da die Schifferfastnacht im Winter stattfindet, hat sich der Verein für den Sommer auch etwas ausgedacht. Und so findet zum 3. Wochenende im Juli unser fast schon traditionelles Sommerfest statt.

Zum Sommerfest lädt der Verein in enger Zusammenarbeit mit dem Yachtclub Postelwitz ein. Dabei werden natürlich eine Menge Attraktionen zu Wasser und zu Land geboten.
Dazu zählen:
- Schwein grillen
- Wasserski auf der Elbe
- der Wettkampf um einen Wanderpokal mit anderen Vereinen
  im Fischerstechen (Zweikampf mit Lanzen auf schwimmenden
  Plattformen)
- Hüpfburg für Kinder
- großes Feuerwerk

Rückblick auf Sommerfest 2007

Schwein am Spieß Schwein am Spieß Wasserski Wasserski
Zweikampf bei Fischerstechen Fischerstechen Bei der Siegerehrung Siegerehrung
Wasserski Wasserski Festgelände Festgelände Spaß auf der Riesenrutsche Riesenrutsche

Und weil wir nicht das ganze Jahr nur ans Feiern denken, haben wir auch noch unsere Fähre nach Postelwitz geholt, um sie als technisches Denkmal zu erhalten. (siehe Unsere Fähre)

Beim Transport nach Postelwitz Transport nach Postelwitz Fähre auf festen Füßen Fähre auf letztem Liegeplatz Fähre geschmückt 2007 geschmückt zur Fastnacht 2007

 

Der Verein präsentiert sich gern

Der „Schifferverein Fortuna Postelwitz“ e.V. präsentierte sich vom 8.10. bis 10.10.2004 bei der Bad Schandauer Zeitreise“ zusammen mit dem Cafe „Elbflorenz“.
Bei dieser gelungenen Aktion von Gaststätten, Gewerbetreibenden und Vereinen wurde somit die Werbetrommel gerührt. Als Schifferverein haben wir eine kleine Ausstellung im Cafe „Elbflorenz“ ausgestattet. Zu sehen waren unter anderem unsere Vereinsfahne und unser Traditionskahn „Fortuna“, sowie alte Bilder vom Schifferverein und kleinere Sachen von der Schifffahrt.

Am Samstag Abend hatte uns das Cafe zum Schifferstammtisch geladen.
Da waren wir dann auch in unseren Traditionuniformen als „Weiße“ und Matrosen. Es wurde ein wunderschöner Abend bei ein paar Gläsern Bier, deftigem Schifferschmaus und Erzählungen aus vergangen Tagen bis hin zur nächsten Schifferfastnacht. Unsere Wirtin war als Blumenmädchen gekleidet und rundete das gemütliche Ambiente ab.

Wir hoffen es hat allen Beteiligten und Gästen gefallen und dem Cafe einen besseren Umsatz beschert.

Der Vorstand des Schiffervereins bedankt sich noch einmal recht herzlich beim Team vom Cafe „Elbflorenz“ für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, unseren Traditionsverein vorstellen zu können.
Mit dem Team vom Cafe Elbflorenz
Mit dem Team vom Cafe Elbflorenz
Am Stammtisch
Am Stammtisch
Unsere Fahne
Unsere Fahne


Große Vereinsausfahrt in den Spreewald

Am 2.6.2007 war es endlich soweit. Wir saßen bereits früh morgens um 8 Uhr im Reisebus der OVPS in Richtung Lübben/Spreewald. Unser "Reiseleiter Bobby" hatte für genügend Getränke für Hin- und Rückfahrt gesorgt, die nach den ersten paar Kilometern schon weniger, dafür aber die Stimmung im Bus immer besser wurde. Natürlich musste der Bus dann auch mal außerplanmäßig anhalten, weil es manche nicht so lange aushalten konnten, aber wir hatten ja Zeit. Als es dann weiter ging wurden Speisekarten verteilt und jeder trug seine Bestellung in eine Liste ein, so konnte Bobby schon vom Bus aus unser Mittagessen im Spreewaldrestaurant BUBAK bestellen. Im Restaurant angekommen ging dann alles sehr zügig und uns wurde nach kurzer Zeit unser wohlschmeckendes Mittag serviert.

 

Spreewaldrestaurant BUBAK Vor dem Restaurant

Busfahrt

kurze "Pinkelpause"

Nachdem wir gut gestärkt das Restaurant verlassen hatten ging es zum nächsten Höhepunkt des Tages unsere 2-stündige Kahnfahrt durch den oberen Spreewald mit 3 Schleusen. Auf den Kähnen standen natürlich wieder Getränke für uns bereit, die zum Schluss leer waren. An jeder Schleuse wurde eine Art Gebühr zurückgelassen und zwischendurch legten wir an einem Kiosk an, wo es Fettbemmen, Gurken, Getränke usw. zu erwerben gab.

alle Mann an Bord Abfahrt zur Spreewaldrundfahrt in der Schleuse

Bevor wir uns auf den Weg zum  Bus machten, hatte jeder noch die Möglichkeit Gurken oder andere Dinge aus dem Spreewald einzukaufen. Diese Freizeit wurde rege genutzt.

Den großen Abschluss des Tages bildete die Fahrt nach Moritzburg in die Räuberhütte. Dort angekommen wurden wir schon erwartet von Raubine und Rudi Raub, die uns gleich lauthals verständlich machten, wer das Sagen an diesem Abend hat und wie wir uns zu verhalten haben.

Raubine stellt klar wer der Chef ist Begrüßung alle sind gespannt was kommt

Wie es sich für richtige Räuber gehört wollten sie uns dann auch berauben. Dabei hatten sie es nicht auf Schmuck oder solche Dinge abgesehen, sondern wollten die Krawatten unserer Vereinsmitglieder als Trophäen in ihrer Räuberhütte aufhängen. Da alle Versuche von Bobby fehlschlugen den Räubern dies auszureden kam es dann auch dazu. Mit vorgehaltener Pistole und einem großen Messer wurden dann auch 5 Krawatten erbeutet, die sofort aufgehangen wurden.

Sepp verliert seine Krawatte Strubbel verliert seine Krawatte und Horst verliert seine Krawatte

Den kulinarischen Höhepunkt des Abends brachte uns ein deftiges Räubermahl bei dem uns Kartoffeln im Eimer auf den Tisch gestellt wurden, die wir auch noch selbst pellen mussten. Dazu kamen vom Grill, der mitten im Raum stand, noch Steaks, Bratwürste und Fleischspieße. Zuvor konnte sich jeder mit Krautsalat den Bauch voll schlagen, zu dem Bier und Wein in Krügen bereitstand.

 

Pellkartoffel muß selbst geschält werden Pellkartoffel wird im Eimer serviert der Musikmann

Nachdem uns die Krawatten fehlten und wir satt waren, wollten die Räuber noch eine Schutzgebühr für den Räuberwald kassieren. Dafür waren wir gut vorbereitet und übergaben ein Schiff mit wertvollem Segel. In dem Segel waren die 1.11€/Person einlaminiert. Dies soll verhindern das das Geld sinnlos ausgegeben wird sondern als Notgroschen dient.

 

Übergabe Schutzgebühr Bobby übereicht Schiff mit Schutzgebühr Raubine freut sich über das wertvolle Schiff

Bei guter Tanzmusik wurde dann auch ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Gegen halb 12 ging es dann wieder mit dem Bus in Richtung Heimat. Allen Beteiligten hat es wunderbar gefallen und sie werden diesen Tag nicht so schnell vergessen können.