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Aufgaben des Schifferverein
"Fortuna" Postelwitz e.V.
Traditionelle Spitze |
Die Hauptaufgabe des Vereins ist es, die
Schifferfastnacht aufrechtzuerhalten und diese nach alter
Tradition durchzuführen. Dabei ist es für uns sehr
wichtig unsere sogenannte "Spitze", so
originalgetreu wie möglich, zu präsentieren.
Die "Spitze" bilden:
Fleckelmänner,
Vorläufer, Wasserbeschützer, Kapitän mit
Kapitänsbegleitern, Vermaler, Weiße mit
Vereinsfahne, Matrosenkapitän mit Matrosen,
Blumenmädchen und Marketenderinnen. (siehe Schifferfastnacht)
Danach folgen die "Rollen", die jedes Jahr ein
neues Thema aufgreifen und den Zuschauern Spaß bereiten.
Zur Schifferfastnacht gehören folgende Veranstaltungen:
Rollenverteilung; Fastnachtsumzug mit
traditionellem Frühschoppen; Kinderfastnacht und das Kränzchen |
Da die Schifferfastnacht im Winter stattfindet, hat
sich der Verein für den Sommer auch etwas ausgedacht. Und
so findet zum 3. Wochenende im Juli unser fast schon
traditionelles Sommerfest statt.
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Wasserski |
Festgelände |
Riesenrutsche |
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Und weil wir nicht das ganze Jahr nur ans Feiern denken,
haben wir auch noch unsere Fähre nach Postelwitz geholt,
um sie als technisches Denkmal zu erhalten.
(siehe Unsere
Fähre)
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Transport nach Postelwitz |
Fähre auf letztem Liegeplatz |
geschmückt zur Fastnacht 2007
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Der „Schifferverein Fortuna Postelwitz“ e.V. präsentierte sich vom 8.10. bis 10.10.2004 bei der „Bad Schandauer Zeitreise“ zusammen mit dem Cafe „Elbflorenz“.
Bei dieser gelungenen Aktion von Gaststätten, Gewerbetreibenden und Vereinen wurde somit die Werbetrommel gerührt.
Als Schifferverein haben wir eine kleine Ausstellung im Cafe „Elbflorenz“ ausgestattet. Zu sehen waren unter anderem unsere Vereinsfahne und unser Traditionskahn „Fortuna“, sowie alte Bilder vom Schifferverein und kleinere Sachen von der Schifffahrt.
Am Samstag Abend hatte uns das Cafe zum Schifferstammtisch geladen. Da waren wir dann auch in unseren Traditionuniformen als „Weiße“ und Matrosen. Es wurde ein wunderschöner Abend bei ein paar Gläsern Bier, deftigem Schifferschmaus und Erzählungen aus vergangen Tagen bis hin zur nächsten Schifferfastnacht. Unsere Wirtin war als Blumenmädchen gekleidet und rundete das gemütliche Ambiente ab.
Wir hoffen es hat allen Beteiligten und Gästen gefallen und dem Cafe einen besseren Umsatz beschert.
Der Vorstand des Schiffervereins bedankt sich noch einmal recht herzlich beim Team vom Cafe „Elbflorenz“ für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, unseren Traditionsverein vorstellen zu können.
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Mit dem Team vom Cafe Elbflorenz
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Am Stammtisch
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Unsere Fahne
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Große
Vereinsausfahrt in den Spreewald
| Am 2.6.2007 war es
endlich soweit. Wir saßen bereits früh morgens
um 8 Uhr im Reisebus der OVPS in Richtung
Lübben/Spreewald. Unser "Reiseleiter
Bobby" hatte für genügend Getränke für
Hin- und Rückfahrt gesorgt, die nach den ersten
paar Kilometern schon weniger, dafür aber die
Stimmung im Bus immer besser wurde. Natürlich musste
der Bus dann auch mal außerplanmäßig
anhalten, weil es manche nicht so lange aushalten
konnten, aber wir hatten ja Zeit. Als es dann
weiter ging wurden Speisekarten verteilt und jeder
trug seine Bestellung in eine Liste ein, so konnte
Bobby schon vom Bus aus unser Mittagessen im
Spreewaldrestaurant BUBAK bestellen. Im Restaurant
angekommen ging dann alles sehr zügig und uns
wurde nach kurzer Zeit unser wohlschmeckendes
Mittag serviert.
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Nachdem wir gut gestärkt das Restaurant
verlassen hatten ging es zum nächsten Höhepunkt des
Tages unsere 2-stündige Kahnfahrt durch den oberen
Spreewald mit 3 Schleusen. Auf den Kähnen standen
natürlich wieder Getränke für uns bereit, die zum
Schluss leer waren. An jeder Schleuse wurde eine Art
Gebühr zurückgelassen und zwischendurch legten wir an
einem Kiosk an, wo es Fettbemmen, Gurken, Getränke usw.
zu erwerben gab.
Bevor wir uns auf den Weg zum Bus
machten, hatte jeder noch die Möglichkeit Gurken oder
andere Dinge aus dem Spreewald einzukaufen. Diese
Freizeit wurde rege genutzt.
Den großen Abschluss des Tages bildete
die Fahrt nach Moritzburg in die Räuberhütte.
Dort angekommen wurden wir schon erwartet von Raubine
und Rudi Raub, die uns gleich lauthals verständlich
machten, wer das Sagen an diesem Abend hat und wie wir
uns zu verhalten haben.
Wie es sich für richtige Räuber
gehört wollten sie uns dann auch berauben. Dabei hatten
sie es nicht auf Schmuck oder solche Dinge abgesehen,
sondern wollten die Krawatten unserer Vereinsmitglieder
als Trophäen in ihrer Räuberhütte aufhängen. Da alle
Versuche von Bobby fehlschlugen den Räubern dies
auszureden kam es dann auch dazu. Mit vorgehaltener
Pistole und einem großen Messer wurden dann auch 5
Krawatten erbeutet, die sofort aufgehangen wurden.
Den kulinarischen Höhepunkt des Abends
brachte uns ein deftiges Räubermahl bei dem uns
Kartoffeln im Eimer auf den Tisch gestellt wurden, die
wir auch noch selbst pellen mussten. Dazu kamen vom
Grill, der mitten im Raum stand, noch Steaks,
Bratwürste und Fleischspieße. Zuvor konnte sich jeder
mit Krautsalat den Bauch voll schlagen, zu dem Bier und
Wein in Krügen bereitstand.
Nachdem uns die Krawatten fehlten und
wir satt waren, wollten die Räuber noch eine Schutzgebühr für den
Räuberwald kassieren. Dafür waren wir gut vorbereitet
und übergaben ein Schiff mit wertvollem Segel. In dem
Segel waren die 1.11€/Person einlaminiert. Dies soll
verhindern das das Geld sinnlos ausgegeben wird sondern
als Notgroschen dient.
Bei guter Tanzmusik wurde dann auch
ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Gegen halb 12 ging
es dann wieder mit dem Bus in Richtung Heimat. Allen
Beteiligten hat es wunderbar gefallen und sie werden
diesen Tag nicht so schnell vergessen können.
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